10 Jahre Kunstarkaden – Fest und Ausstellungseröffnung | Mo. 29.06., Kunstarkaden, 19.00

Kunstarkaden

Die Ausstellung „arkadenale piep“ findet anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kunstarkaden statt. Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Erotik in der Kunst“, das im Spannungsfeld der künstlerischen Freiheit steht: In welchem Maße darf oder kann Kunst Erotik darstellen? Wann stößt erotische Kunst an die Grenzen der Pornografie?

Künstlerinnen und Künstler:
Alexi Tsirios, Andrea Hanak, Bianca Patricia, Ece Gauer, Emanuel Eckl, Frank Stürmer, Leonhard Hurzlmeier, Lorenz Straßl, Mirei Takeuchi, Nejat Baydar, Olga Wiedenhöft, Robert Crotla, Rut Massó, Samaya Almas Thier, Siyoung Kim, Sophie Schmidt, Susanne Wagner, Tanja Fender, Torsten Mühlbach, Tom Schulhauser.

Am Montag, 29. Juni, findet ein Straßenfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens der „Kunstarkaden“ und die Eröffnung der Ausstellung „arkadenale piep“ mit Stadtrat Richard Quass (CSU-Fraktion) in Vertretung des Oberbürgermeisters und mit dem Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers statt. Über zwanzig Künstlerinnen und Künstler gestalten in der Ausstellung „arkadenale piep“, die zugleich eröffnet wird, jeweils eine Kabine zum Thema „Erotik in der Kunst“.
Beim Fest spielen die Akademie-Band „Bad Trip“ und die Express Brass Band. Außerdem ist die Tanzperformance „Heimat…los!“ zu sehen.

Vor 10 Jahren wurde aus einem ehemals als Näherei genutzten Raum in der Sparkassenstraße 3 ein städtischer Kunstraum, den das Kulturreferat betreut. Zunächst wurden die „Kunstarkaden“ als Projektraum und Festivalzentrum genutzt. Die Lage der hellen Räume und ihre besondere Atmosphäre legten eine dauerhafte Nutzung für Kunstprojekte und Ausstellungen nahe. Die Kunstarkaden stehen für die interkulturelle Orientierung und Öffnung der Bildenden Kunst. Sie bieten auf 300 qm Fläche eine Plattform im Zentrum der Stadt für zeitgenössische Kunst und sind ein Forum für künstlerische Experimente. Hier finden dialogisch konzipierte Projekte, vor allem Gruppenausstellungen, statt. In der Regel werden sie dokumentiert – beispielsweise in einem Ausstellungskatalog. Mit den Präsentationen und Publikationen können sich zumeist junge Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihrer professionellen Karriere einem breiteren Publikum vorstellen.

Die Jubiläumsausstellung “arkadenale piep” greift ein kunstgeschichtlich immer wieder diskutiertes Thema auf – Erotik. Oder: Das Problem mit der Erotik in der Kunst? Im Wandel der Zeit verlaufen die Grenzen zwischen Pornografie und Erotik, zwischen Privatem und Öffentlichen, zwischen Zeigen und Verstecken unterschiedlich. Zwanzig Künstlerinnen und Künstler stellen sich aktuell diesem Spannungsfeld. Sie gestalten zwanzig Kabinen in den Kunstarkaden. Diese räumlichen Vorgaben sind bereits Anspielungen und die Ausstellungsbesucher werden fast zwangsläufig zu Voyeuren.
Pressetext Kulturreferat München

„arkadenale piep“
Ausstellung bis 14. August jeweils Dienstag bis Samstag von 13 bis 19 Uhr
Vor und während der Open Art der Münchner Galerien (11. bis 13. September) ist die Ausstellung vom 5. September an nochmals zu erleben

Kunstarkaden, Sparkassenstraße 3, 80331 München

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