Klasse Olaf Nicolai | Di. 26.07.16, Galerie der Künstler, 19.00

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Kuratiert von Anja Lückenkemper und Julia Maier mit Studierenden zeigt die Klasse Olaf Nicolai von der AdBK München die Ausstellung „A tree is best measured when it is down“ in der Galerie der Künstler.
Gezeigt werden Arbeiten, die das Verhältnis von Geschichte und Geschichtlichkeit untersuchen. Alle menschliche Realität hat ihre Geschichte – wie schaffen wir es, diese zu bannen? Kann Erinnerung in Objekte transformiert werden? Die Ausstellung versucht eine Momentaufnahme gegenwärtiger Überlegungen zum Erinnerungsdiskurs.

Teinehmende Künstler:
Janna Jirkova, Patrik Thomas, Veronika Galli, Raphael Krome, Robert Keil, Anna Maria Pasco Boltá, Jan Dominik Kudla, Lena Grossmann, Maximilian Schachtner, Riccardo Rudi, Stefan Fuchs, Franziska Konitzer, Johanna Klingler, Philipp Reitsam, Jonas Münch, Laurel Severin, Florian Westphal, David Baumann, Ilan Bachl, Zacharias Wackwitz, Sarah Dörfel, Eunyoung Jang

 

Im Rahmen der Eröffnung  wird die Anneliese Senger Stiftung um 18h zum zweiten Mal den «Max von Widnmann-Kunstpreis» vergeben. Der Preis wird an Studierende der Klasse Nicolai vergeben und dient so zur Förderung der Lehre.

Die Jury besteht in diesem Jahr aus Flaka Haliti (Künstlerin), Eva Huttenlauch (Sammlungsleiterin/ Kuratorin, Lenbachhaus) und Jörg van den Berg (Ausstellungsmacher, Kunstwissenschaftler, Federkiel/München).

Ausstellung bis 28. August 2016
Öffnungszeiten: Mi. – So. 11 – 18 Uhr / Do. 11 – 20 Uhr
Galerie der Künstler, Maximilianstr. 42, München

Favoriten III: Neue Kunst aus München | Mo. 25.07.16, Lenbachhaus, 19.00

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Am Montag 25. Juli ab 19 Uhr eröffnet im Lenbachhaus die Fortsetzung der Ausstellung „FAVORITEN: Neue Kunst aus München“.

Teilnehmende Künstler:
ANDREAS CHWATAL, BABYLONIA CONSTANTINIDES, ROBERT CROTLA, HEDWIG EBERLE, BEATE ENGL, PHILIPP GUFLER, FLAKA HALITI, FLORIAN HUTH, STEPHAN JANITZKY, ANNA MCCARTHY, CARSTEN NOLTE, FRANZ WANNER

Die Frage, ob sich in München im Bereich der Gegenwartskunst, auch durch den Einfluss der hiesigen Akademie der Bildenden Künste, ein Generationswechsel beobachten lässt, der sich nicht nur stilistisch abzeichnet, sondern darüber hinaus Ausdruck einer veränderten Geisteshaltung ist, soll in der Ausstellung gestellt werden. In der Hoffnung und Absicht, einen Impuls zu setzen, der auch von anderen Kunstinstitutionen in München aufgegriffen werden könnte, haben die Kuratorinnen der Ausstellung nach einer ausführlichen Recherche eine Auswahl von 12 Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen getroffen, die ihnen für die junge lokale Kunstszene repräsentativ erscheinen. Diese Auswahl ist nicht normativ zu verstehen, sondern wird versuchen, anhand von Beispielen ein in München fassbares künstlerisches Stimmungsbild wiederzugeben.

Kuratiert von Eva Huttenlauch und Stephanie Weber

Ausstellung bis 30. Oktober 2016
Öffnungszeiten: Di 10 – 20 Uhr, Mi – So, 10 – 18 Uhr

Lenbachhaus, Luisenstraße 33, 80333 München

Jahresausstellung Akademie der Bildenden Künste

Ausstellung bis 24. Juli 2016

Ein kleiner Einblick in die Jahresausstellung der Münchner Kunstakademie. Wie immer am Ende des Sommersemesters können Besucher einen Blick in die Ateliers und Werkstätten werfen.
Natürlich ist auch der Garten bespielt und überhaupt gibt es noch viel mehr zu entdecken, als hier vorgestellt. Ein Besuch rentiert sich also sehr.

Öffnungszeiten
Freitag 14 – 21 Uhr
Samstag, 23.7., / Sonntag, 24.7., 11 – 21 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestr. 2-4, 80799 München

Andrew Gilbert | Sperling

Ausstellung bis 16. Juli 2016

Shaka Zulu, Karotten, Selfie-Sticks, Napoleon, Plastiktüten, Nina Simone, Massageöl, afrikanische Masken, Emil Nolde und ein Saxophon sind nur einige der Komponenten, die Andrew Gilbert in seiner ersten Einzelausstellung bei SPERLING zusammenbringt. In Shaka Zulu – The Musical werden, neben neuen Zeichnungen eine Installation, sowie erstmals ein Diorama präsentiert.
Ausgehend von der britischen Militär- bzw. Kolonialgeschichte beschäftigt sich Gilbert kritisch mit dem Selbstbild des britischen Empire, den Exzessen des Kolonialismus und der Absurdität von Krieg und Gewalt im Allgemeinen. Schauplatz sind die Kolonien Großbritanniens und dabei insbesondere aber nicht ausschließlich die afrikanischen. Der Künstler betrachtet historische Ereignisse und Personen bewusst mit dem europäischen, von Klischees, Vorurteilen und romantischen Vorstellungen von Exotik getrübten Blick. Fakten vermischt er mit fiktiven Figuren und verstörenden Gewaltphantasien. Diese Vermengung ist im Kontext von Geschichtsschreibung schlüssig, weil diese häufig aus einer Sicht, meist aus der des Siegers, geschah und daher entsprechend subjektiv bzw. motiviert ist.  Hinzu kommt, dass Geschichte in Afrika ausschließlich mündlich überliefert wurde und es daher nur die europäische Version der Geschehnisse gibt. Dies ändert Gilbert, wobei die Grausamkeit in seinen Arbeiten nicht erst erfunden werden muss. Lediglich die Konstellationen von Fakten und Figuren sind Fiktion, die dem Betrachter bekannte Geschichte in neuem Licht zeigt und ihm den Spiegel der eigenen Vorurteile vorhält. Die Distanz zur Geschichte reduziert Gilbert auf ein Minimum in dem er sich selbst – meist als Andrew, Emperor of Africa – in seine Version der Geschichte zeichnet. (Auszug Pressetext Sperling)

Noch bis Samstag habt Ihr die Möglichkeit die tolle Ausstellung zu besuchen. Im Rahmen des Kunstwochenendes wurde der 2. Teil der Ausstellung „Cabinet of the Royal Collection of Emperor Andrew“ im Lagerraum der Galerie eröffnet.

Also nichts wie hin, auch bei schönem Wetter!

Öffnungszeiten: Mi bis Fr: 12 – 18 Uhr, Sa. 12 – 16 Uhr
SPERLING, Regerplatz 9, 81541 München

Falaka Haliti | Galerie Rüdiger Schöttle

Ausstellung bis 30.07.16

Zum ersten Mal zeigt die Galerie Rüdiger Schöttle eine Einzelausstellung der kosovarischen Künstlerin Flaka Haliti, die im letzten Jahr ihr Heimatland auf der 56. Biennale in Venedig vertreten hat. Spätestens seitdem ist sie international bekannt für ihre geopolitische Auseinandersetzung mit Landesgrenzen und der Identität von Vereinigungen wie der UNO oder der Europäischen Union.
In der Ausstellung „tea towels have something to do with tea“ in der Galerie Rüdiger Schöttle überträgt Flaka Haliti die Installation „My Gravity Slipped Away“, die bis Ende Mai im Projektraum SALTS in Birsfelden (CH) gezeigt wurde, auf die räumliche Situation der Galerie in München. Über die Tiefe des Ausstellungsraumes erstreckt sich in Form einer Tapete ein grau-weiß kariertes Gitternetz – eine Anspielung auf ein leeres Photoshop Dokument. Dieses „unbeschriebene Blatt“ wird bevölkert von glasbemalten Strichmännchen. Ursprünglich stammen die Zeichnungen von Kindern aus aller Welt, die eine internationale Schule in Abidjan (Elfenbeinküste) besuchen. Flaka Haliti hat diese Zeichnungen auf Glaspanele in Kindergröße übertragen und lokalisiert sie auf diesem Niemandsland. Als Besucher ist man dazu eingeladen, diese Fläche zu begehen und mit den Figuren in Verbindung zu treten. Diese Raum-in-Raum Situation lässt die digitale mit der analogen Welt verschmelzen und schafft so eine Art neutralen Boden, der auf jeden Ort übertragbar ist. ( Auszug Pressetext Galerie Rüdiger Schöttle)

Flaka Haliti „tea towels have something to do with tea“
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstraße 41 Rgb., 80799 München

Jahresausstellung Akademie der Bildenden Künste, Sa. 16.07.16, 11.00 – 23.00


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Am Ende des Sommersemesters öffnet die Münchner Kunstakademie wieder ihre Türen. Während der Jahresausstellung können Besucher einen Blick in die Ateliers und Werkstätten werfen. Im neuen Gebäude von CoopHimmelb(l)au wie im Altbau von Gottfried von Neureuther werden aktuelle Arbeiten von Studierenden aller Semester und Fachrichtungen gezeigt.

Aktuelle Tendenzen und Experimente – egal ob in den Klassen für Freie Kunst – Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Schmuck und Gerät, Keramik, Glas, Bühnenbild und –kostüm, Medienkunst – den Klassen für Kunstpädagogik, den Projektklassen oder in den weiterführenden Studiengängen Innenarchitektur, Architektur und Kunst oder Bildnerisches Gestalten und Therapie.

Während der Jahresausstellung finden zahlreiche Konzerte, Vorträge, Screenings, Talks und Performances der Studierenden und ihrer Gäste statt.

Ausstellung Sonntag, 17.7. – Sonntag, 24.07.16

Öffnungszeiten
Samstag, 16.7., 11 – 23 Uhr
Sonntag – Freitag 14 – 21 Uhr
Samstag, 23.7., / Sonntag, 24.7., 11 – 21 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestr. 2-4, 80799 München

There will be blood | Fr. 15.07.16, St. Ludwig, 19.45

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There will be blood – so lautet die Überschrift zur ersten Kooperation der Akademie der Bildenden Künste mit der Katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Ludwig – eine Ausstellung, die parallel zur Jahresausstellung der Akademie in der Ludwigskirche stattfinden wird, ausgeführt durch die Projektklasse von Prof. Julian Rosefeldt.

Die Arbeiten der jungen Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit der Frage, wie künstlerische Praxis sich angesichts bedrohlich zunehmender antidemokratischer Tendenzen verhalten kann. Dabei positionieren sich die für die Ausstellung geschaffenen Werke in einem Kontext, der stark von religiösem Ritus, Tradition und vertrauter Gewohnheit geprägt ist. Sie thematisieren Verunsicherung, Zweifel und die Sehnsucht nach mehr Reflexion in einer Zeit, in der viel Unreflektiertes geschrieben und geschrieen wird. Im Vordergrund der Ausstellung stehen dabei nicht der politische Diskurs oder aktuelle Reizthemen, sondern das Individuum als fragiles und gefordertes, auch oft überfordertes Teil eines Ganzen: seine Fragen, seine Unsicherheit, sein Gewissen.

Teilnehmende Künstler:
Dominik Bais, Camill v. Egloffstein, Rupert Jörg, Maria Justus, Kalas Liebfried, Gaisha Madanova, MarinA (Martina Marini Misterioso &Anina Stolz), Niuheshu – Yue Ru Pei & Si Lao Rui, Chionia Rothkegel, Mara Pollak, Laurel vs Severin, Anina Stolz, Rebecca Thumb v. Neuburg, Janina Totzauer, Justin Urbach

St. Ludwig, Ludwigstraße 22, München

Sommerfest Museum Villa Stuck, Fr. 15.07.16, 19.00

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In Kooperation mit Superpaper findet das jährliche Sommerfest der Villa Stuck statt.
Einlass ab 19 Uhr, die Ausstellungen und die Historischen Räume sind bis 23 Uhr geöffnet. *** Eintritt frei ***

Sylvie Fleury. My Life on the Road
Carlos Garaicoa. Unvollendete Ordnung
Franz von Stuck. Die Historischen Räume

Musik: The Rabinas

Das Käfer Café im Museum Villa Stuck verwöhnt mit Münchner Kulinarik: sommerliche Köstlichkeiten aus der Käfer Manufaktur, bayerische Spezialitäten vom Grill, regionale Erfrischungen sowie Prickelndes und fruchtige Longdrinks.

Museum Villa Stuck, Prinzregentenstraße 60, München