Debütanten: Gabi Blum . Yutie Lee . Shinae Kim | Galerie der Künstler


Ausstellung bis 02. Oktober 2015

In jedem Jahr werden drei vielversprechende KünstlerInnen als „Debutanten“ ausgewählt und stellen in der Galerie der Künstler aus. Sie erhalten die Gelegenheit, ihre neuesten Arbeiten großzügig zu präsentieren. Gefördert wird diese Nachwuchsreihe des BBK durch den Bayerischen Staat und die LfA Förderbank Bayern. Zur Ausstellung erscheinen drei Einzelkataloge.

Debutanten: Gabi Blum . Yutie Lee . Shinae Kim

Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag-Sonntag 11-18 Uhr | Donnerstag 11-20 Uhr
Galerie der Künstler, Maximilianstraße 42, 80538 München

Paul Morrison | Galerie Sabine Knust

Ausstellung bis 25. Oktober 2015

Die Galerie Sabine Knust zeigt momentan die Ausstellung des englischen Künstlers Paul Morrison (*1966).
Im Hauptraum der Galerie erzeugt Morrison mit seiner Wandmalerei ein riesiges Panoramen einer Landschaft, doch werden die echten Größenverhältnisse ignoriert. Die Pflanzen finden sich wieder in den Skulpturen und Bildern, die über die ganzen Galerieräume verteilt sind.

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 11 – 15 Uhr
Galerie Sabine Knust, Ludwigstrasse 7, 80539 München

STEPHAN JANITZKY | Do. 24.09., Deborah Schamoni, 18:00

Deborah Schamoni

Deborah Schamoni zeigt in Ihrer nächsten Ausstellung „A gap and so on and soon“ Stephan Janitzky.

Während ich schreibe geht Stephan Janitzky in Zürich eine Straße hinunter. Das war der Plan. Es gibt auch Zeugen, die ihn gesehen haben. Dann ist er plötzlich durch eine unsichtbare Tür gegangen. Das hatte keiner gesehen. Wahrscheinlich hat er es selbst vorher nicht gewusst. Auch von dem, was er weiß, verschweigt er ständig etwas. Es ist unglaublich heiß und sehr schwül, alles ist ganz weich geworden. Er geht also auf der Straße, biegt ab und keiner weiß, wo er sich befindet. Er ist einfach weg. Das passiert laufend. Gerade schien noch alles sonnenklar und plötzlich ist nichts mehr zu erkennen. Während Janitzky verschwunden ist, schreibe ich weiter auf der Seite 12 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Nr. 199, weil gerade kein anderes Papier zur Hand ist, und warte darauf, beim Friseur Schick auf der Großen Bergstrasse, an die Reihe zu kommen. Jetzt schreibe ich entlang der Ränder eines Filmstills des rauchenden Chaim Lubelski, der von sich sagt, “Meine ganze Einstellung zum Leben ist eigentlich sehr gut ­ im negativen Sinne”.

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Tony Cragg – Recent works | Do. 24.09., Galerie Klüser 2, 18:00

Tony Cragg
Am Donnerstag 24. September eröffnet die Galerie Klüser und Galerie Klüser 2 die Ausstellung mit dem Künstler Tony Cragg.
Tony Craggs erste Skulpturen entstanden zu Beginn der 1970er-Jahre und waren aus einer breiten Palette von Materialien geschaffen, die nicht in den Kanon der traditionellen Werkstoffe und Gegenstände der Kunst gehörten. Diese Fundstücke wurden in einfachen Arbeitsprozessen verarbeitet, sortiert, zermahlen und gestapelt, wobei der Körper des Künstlers oft als verarbeitendes Element, als Agens einbezogen war. Cragg hatte in London studiert und interessierte sich zunächst für die Minimal und Konzept Kunst der Zeit. Die Gegenhaltung, die er aus dieser Auseinandersetzung entwickelte, führte ihn zur Herstellung geometrischer Grundformen, die er in Werkstoffen baute, welche eine exakte geometrische Form eigentlich nicht zulassen. Ihr Spektrum wurde nach dem Prinzip erweitert, dass für einen Bildhauer alle Materialien interessant sind und nichts unbedeutsam ist. Angesichts dieses unerschöpflichen Fundus wurde Cragg klar, dass – in Analogie zur Natur – auch die Formen industriell hergestellter Dinge auf Grundformen oder Geometrien beruhen. In der Natur allerdings sind solche Grundformen – die man mit Abstraktionen gleichsetzen kann – erheblich vielseitiger und komplexer als in industriellen Herstellungssystemen, die in der Regel ökonomisch ausgerichtet sind und daher simple Formen herstellen.

Zur Eröffnung wird Tony Cragg anwesend sein.
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concrete jungle | Walter Storms Galerie


Ausstellung bis 31. Oktober 2015

Für „concrete jungle“ – der Ausstellung in der Walter Storms Galerie – stehen 6 Künstler der aktuellen Münchner Kunstszene. Was sie vereint, ist die Abkehr von der geläufigen Malweise des Figurativen – ist ihre Hinwendung zum Überlegten, Geplanten, Konkreten.

Teilnehmende Künstler:
Tim Freiwald, Caros Jost, Mark Killian, Christian Muscheid, Catalin Pislaru, Johannes Tassilo
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Christina Maria Pfeifer | Karin Wimmer contemporary art

Ausstellung bis 09. Oktober 2015

Karin Wimmer contemporary art zeigt die Ausstellung von Christina Maria Pfeifer mit dem Titel „Als von der Erde keine Nachrichten mehr kamen, war das Chaos, das ausbrach, unerwartet kurz.“ Es handelt sich hier um ein Zitat aus dem Text „Der Weltraum – unsere neue Heimat?“ von Ben Moore und Katharina Blansjaar aus der Zeitschrift „Du“, Nummer 834, aus 2013.
Christina Maria Pfeifer gibt uns mit ihrer Ausstellung einen Einblick in ihren „Weltinnenraum“. Durch Skulpturen, Objekte, Zeichnungen und Video wird der Betrachter in eine andere Welt versetzt. „Versteinerte Nachrichten“, so nennt sie ihre Skulpturen, bestehend aus Zeitungspapier, Kleber und Draht, die sich im hinteren Ausstellungsraum befinden. Aus Sicht einer weit entfernten Zukunft werden einmal die Versteinerungen unserer fossilisierten Daten sichtbar, die aus dem Datenmeer hervorgegangen sein werden.
Schwerpunkt der Ausstellung sind die Zeichnungen, die aus Heftseiten eines Skizzenbuchs entstanden sind.
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PARASTOU FOROUHAR | Galerie Karin Sachs


Ausstellung bis 22. Oktober 2015

Die Galerie Karin Sachs zeigt momentan eine Ausstellung mit der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar. Ihr künstlerisches Werkzeug ist das Ornament, die unendliche Wiederholung ein und derselben Form. Das Ornament besteht aus Körpern. Das Leiden wird allein durch Gesten und Verrenkungen der Leiber ausgedrückt. Das Ornament steht für die Wiederholung von Handlungen, die der Bewegung und die der Gegenbewegung. Aus dem Schönen erwächst so ein endlos fortsetzbares Bild menschlicher Grausamkeiten: Gleichsam eingewoben in die Normalität, erst auf den zweiten Blick zu erkennen.
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Jil Dachun | Barbara Gross Galerie

Ausstellung bis 24. Oktober 2015

Ji Dachuns Malerei, zu sehen in der Barbara Gross Galerie, zeichnet sich durch ihren Variationsreichtum aus und hat sich stilistisch in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder tiefgreifend verändert. Dabei ist sein Malereiverständnis stark von der traditionellen chinesischen Literati-Malerei geprägt. Wie in der im 5. Jahrhundert entstandenen chinesischen Landschaftsmalerei, der sogenannten Shan-Shui Malerei, ist das Sujet seiner Bilder zweitrangig. Entscheidend ist nicht was, sondern wie etwas gemalt wird. In erster Linie geht es ihm um den Prozess des Malens an sich, um die Spuren, die der Pinsel auf der Oberfläche hinterlässt, um Komposition und darum, die richtige Form für das zu finden, was ihn bewegt.

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You want to meet | Fr. 11.09., First Page Gallery, 19.00

First Page Galerie
Die 1 Page Gallery ist zurück und eröffnet zum Open Art Wochenende im September mit einer 3 tägigen Ausstellung. Dieses Mal zu Gast in den neuen Räumlichkeiten der IFOG Akademie in der Steinheilstrasse. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Grafik / Siebdruck und Bildhauerei, sowie des Künstlerkollektives „Ausser Mützen und Cool sein“.

Künstler:
Alexis Zurflüh, Andrej Auch, Armin Smailovic, Christian Hundertmark, Daniel Mayer, Daniel von Mitschke, Florian Netzer, Georg Raab, Gülbin Ünlü, Jessica Dettinger, Jörg Koopmann, Klaus Fürmaier, Lion-Frederick Mayer, Ludwig Haslberger, Martin Fengel, Max Srba, Michael Wiethaus, Mirko Borsche, Nana Dix, Noemie Stegmüller, Robert Poorter, Sammy Hart, Simon Reichel, Thomas Kartsolis, Yorick Carraux

Eröffnung 11. September, 19.00
Ausstellung bis 13. September 2015
Öffnungszeiten: 13.00 – 20.00
Steinheilstraße 18, München