Christina Maria Pfeifer | Karin Wimmer contemporary art

Ausstellung bis 09. Oktober 2015

Karin Wimmer contemporary art zeigt die Ausstellung von Christina Maria Pfeifer mit dem Titel „Als von der Erde keine Nachrichten mehr kamen, war das Chaos, das ausbrach, unerwartet kurz.“ Es handelt sich hier um ein Zitat aus dem Text „Der Weltraum – unsere neue Heimat?“ von Ben Moore und Katharina Blansjaar aus der Zeitschrift „Du“, Nummer 834, aus 2013.
Christina Maria Pfeifer gibt uns mit ihrer Ausstellung einen Einblick in ihren „Weltinnenraum“. Durch Skulpturen, Objekte, Zeichnungen und Video wird der Betrachter in eine andere Welt versetzt. „Versteinerte Nachrichten“, so nennt sie ihre Skulpturen, bestehend aus Zeitungspapier, Kleber und Draht, die sich im hinteren Ausstellungsraum befinden. Aus Sicht einer weit entfernten Zukunft werden einmal die Versteinerungen unserer fossilisierten Daten sichtbar, die aus dem Datenmeer hervorgegangen sein werden.
Schwerpunkt der Ausstellung sind die Zeichnungen, die aus Heftseiten eines Skizzenbuchs entstanden sind.

Die Künstlerin arbeitet mit Öl (ausschliesslich Titanweiß), Kohle, Grafit, Fett, Kugelschreiber und Wärme.Es handelt sich hier um ein Konvolut von 120 Zeichnungen mit dem Titel „Mapping the Spaceland 2.01“. In der Ausstellung wird eine Auswahl dieses Konvolutes gezeigt. In den 120 Zeichnungen treten 6 zentrale Motive bzw. deren Abstraktionen auf: Erdkugel/Planet, Sprechblase, Satellitenkommunikation/Sphären, Weltraumspaziergänger/Flosse und Schwarm. Es gibt keine feststehende Ordnung oder Reihenfolge, wie die Zeichnungen anzuordnen sind. Jede Gruppierung ist nur temporär und darf vom Betrachter jederzeit verändert werden.Wenn für Christina Maria Pfeifer dieser Weltinnenraum greifbar wird, dann in Form von Sprechblasen, die sie „Blabbels“ nennt. Jedoch nicht als zweidimensionale Form gefüllt mit Wörtern, sondern als dreidimensionaler Körper gefüllt mit Komplexität. Die Objekte wandern durch den Raum und je nach Standpunkt und Lichteinfall verändern sich Transparenz und Form.
Die Blabbels bestehen aus Eisenlochband, Drahtgeflecht, Silikonschlauch und Schrauben. Der Aufbau der Blabbel ist komplex, jede Verbindungsstelle wirkt auf die Gesamtstruktur, Anfang und Ende der Verbindungen bleiben unbestimmbar. Neben den Skulpturen, Objekten und Zeichnungen spielt die Kunstfigur des „Cy-born“ eine wichtige Rolle im Schaffen von Christina Maria Pfeifer. „Cy-born“, ausgestattet mit Helm und und Spiegelvisier, ist 2014 aus einer Wandarbeit von Zeichnungen hervor gegangen. Die Künstlerin verkörpert „Cy-born“ selbst, sie geht in den öffentlichen, privaten oder kommerziellen Raum, filmt „Cy-born“ mit einer Standkamera oder zeichnet mit einer beweglichen Kamera „Cy-borns“ Beobachten auf. Im Arbeitsprozess mit dem Filmmaterial ist eine Video-Performance entstanden, in der „Cy-born“ das Filmbild performativ entgrenzt und ein Instant Video produziert und präsentiert.
Pressetext Karin Wimmer contemporary art

Videoperformance im Rahmen der Ausstllung Do. 08.10.2015, ab 19:30 Uhr

Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 13 – 18 Uhr | Donnerstag 13 – 19 Uhr | Sa. nach Vereinbarung
Karin Wimmer contemporary art, Amalienstraße 14, 80333 München

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