A Foreign Encounter | Mi. 25.11.2015, Galerie FOE 156, 19.00

Foreign Encounter

„A Foreign Encounter“ in der Galerie FOE 156 – wie begegnet man sich? Wie geht man auf Fremde zu? Ein Fremder, was ist das? Wie geht man in die Fremde? Und wie kommt man zurück? Ist ein Ausländer fremd? Oder jeder, den man nicht kennt? Und steht man nicht auch sich selbst immer mal wieder fremd gegenüber? Eine fremde Begegnung? Ein Zusammenstoß, ein Gefecht im Ausland? Oder ein Treffen mit Fremden? Eine Frage der Übersetzung. Es hängt immer auch von uns ab, was man sieht, was man sehen will. Ob man sich öffnet oder ob man die Grenzen dicht macht – in der Welt wie in der Kunst. Ob man wegschaut oder die Augen aufmacht. In der Galerie FOE 156 sind sie weit offen. Für einen weltläufigen Blick. Der in England lebende deutsche Künstler Wolfgang Weileder hat Kollegen eingeladen, diesen Blick zu füllen. Künstler, die nicht deutsch sind, und deutsche Künstler, die derzeit im Ausland leben. Er bat sie um Werke, die die Erfahrung, Ausländer zu sein, fremd und anderswo zu sein, im weitesten Sinn versuchen in den Blick zu nehmen.

Ausstellung: 28., 29. November 5., 6., 12. & 13. Dez. 14 – 18 Uhr
Finissag 16. Dezember 19 Uhr

Galerie FOE 156, Im Bürgerpark Oberföhring, Oberföhringer Straße 156, 81925 München

In der Ausstellung „A Foreign Encounter“ sind nun Bilder und Objekte von ca. 60 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Ein Blick hinaus aus unseren Grenzen und ein Blick zurück. Neugier, Begegnungen, Gegenüberstellungen, Wegweiser, eine Verschiebung der Perspektive, Flüge und Tänze, Dunkelheit und Licht, Geheimnis – und die Welt wie eine Collage. 50% des Erlöses verkaufter Werke der Ausstellung gehen an den Migranten- und Flüchtlingsverein „Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.“, der vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die durch Krieg und Verfolgung in soziale Notlagen geraten sind, unterstützt. Die anderen 50% gehen an die jeweiligen KünstlerInnen.
Die Galerie FOE 156 wird kuratiert von Anita Edenhofer & Korbinian Jaud. Gastkurator für „A Foreign Encounter“: Wolfgang Weileder.
Wolfgang Weileder beschäftigt sich mit der Untersuchung und kritischen Dekonstruktion von Architektur, öffentlichen Räumen und unseren Interaktionen mit der städtischen Umgebung. Der Münchner Künstler zog 2000 nach Großbritannien und ist derzeit Professor für zeitgenössische Bildhauerei an der Newcastle University.

 

 

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