Cory Arcangel | Espace Louis Vuitton München


Ausstellung bis 8. August 2015

Die Ausstellung im Espace Louis Vuitton zeigt neue Arbeiten von Cory Arcangel (geboren 1978 in Buffalo, New York) sowie eine Auswahl wegweisender früher Werke, die für die jetzige Ausstellung neu konfiguriert wurden. „Be the first of your friends“ behandelt mehrere Themen, die seit den frühen 2000er Jahren von grundlegender Bedeutung für den Künstler sind, darunter die Archivierung anfänglicher (aus den 1980er Jahren stammender) Computer-Technologien sowie die Aneignung zeitgenössischer Praktiken und Nutzung digitaler Quellen wie das Internet oder YouTube als künstlerisches Material. Arcangels einzigartige Handschrift rührt dabei von seiner Ausbildung an der klassischen Gitarre her, die zeitlich mit dem Anfang der digitalen Revolution zusammenfiel und ihn zu seinem Selbstverständnis als „Computerprogrammierer, Komponist und Künstler“ inspirierte. Wie im Ausstellungstitel angedeutet – eine Anspielung auf die selbstreferentielle Freundeskultur bei Facebook – steht die Auseinandersetzung des Künstlers mit der Digitalkultur im Zentrum der Werkschau, sowie seine bevorzugten künstlerischen Produktions- und Distributionsmethoden, die durch Hacking und Open-Source-Formate gekennzeichnet sind.
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Braun-Falco Galerie | Mi. 29.04., Eröffnung der neuen Räume, 18:00

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Die Braun-Falco Galerie eröffnet am Mittwoch 29. April ab 18 Uhr mit der Gruppenausstellung „Welcome @NY22“ ihre neuen Räume in der Nymphenburgerstr. 22. Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-19h | Sa 11-16h

Mit Werken u. a. von Francesco Clemente, Günther Förg, Mark Francis, Stefan Hirsig, Markus Lüpertz, Philip Taaffe, Allessandro Twombly, Juan Usle, Jerry Zeniuk
sowie Künstlern der Galerie mit Armin Baumgarten, Ingrid Floss, Mario Klinger, Anna Klüssendorf, Roland Schappert, Marina Schulze, Felix Weinold

Die Innenwelt der Aussenwelt | Fr. 24.04., Euroboden Positionen, 19:00

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Euroboden Positionen zeigt mit „Die Innenwelt der Aussenwelt“ die zweite Ausstellung im Hochbunker an der Ungererstraße. „Die Innenwelt der Aussenwelt“ ist eine Präsentation von künstlerischen Aneignungen und Kollaborationen, die im Rahmen des Projektes Bungalow Germania – dem deutschen Beitrag der 14. Internationalen Architekturbiennale Venedig 2014 – und der damit verbundenen Recherche entstanden sind.
Im Rahmen der Ausstellung in München werden Arbeiten von Quinn Latimer, William Forsythe, Armin Linke, Bas Princen, Kaufmann&Gehring und Ciriacidis Lehnerer Architekten vorgestellt.
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Larry Clark | Do. 23.04., Galerie Karl Pfefferle, 18:00

Larry Clark, „Johnny Bridges“, 1961, Print: 2014, S/W Fotografie, 50.8 X 40.64 cm, Larry Clark, „Heroin 6“, 2014, Öl auf Leinwand, 121.92 x 121.92 cm, © Larry Clark, Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York
Larry Clark, „Johnny Bridges“ | Larry Clark, „Heroin 6“ © Larry Clark, Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York

Die Ausstellung „they thought i were but i aren’t anymore“ ist die dritte von Larry Clark in der Galerie Karl Pfefferle und gibt einen Überblick über das künstlerische Schaffen des amerikanischen Fotografen von 1961 bis heute. Sie beginnt mit dem frühesten Porträtfoto, darstellend seinen Freund Johnny Bridges, das Clark 1961 mit der Rolleiflex seiner Mutter aufnahm, und endet mit furiosen Gemälden, die in den letzten Jahren entstanden sind und die in der Münchner Schau erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ebenfalls noch nie hier zu sehen waren die 2011 / 12 entstandenen, großen Fotocollagen. Somit bietet die Schau einen schlaglichtartigen Überblick über das Gesamtwerk dieses bedeutenden Künstlers, wobei der Schwerpunkt auf den neueren Arbeiten liegt.
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Cory Arcangel | Espace Louis Vuitton München

Cory Arcangel, „Diddy / Lakes“, 2013 © Cory Arcangel, Photo: Sacha Maric, Courtesy of the artist and Gallery Thaddaeus Ropac
Cory Arcangel, „Diddy / Lakes“, 2013 © Cory Arcangel, Photo: Sacha Maric, Courtesy of the artist and Gallery Thaddaeus Ropac

Die Ausstellung im Espace Louis Vuitton zeigt neue Arbeiten von Cory Arcangel (geboren 1978 in Buffalo, New York) sowie eine Auswahl wegweisender früher Werke, die für die jetzige Ausstellung neu konfiguriert wurden. „Be the first of your friends“ behandelt mehrere Themen, die seit den frühen 2000er Jahren von grundlegender Bedeutung für den Künstler sind, darunter die Archivierung anfänglicher (aus den 1980er Jahren stammender) Computer-Technologien sowie die Aneignung zeitgenössischer Praktiken und Nutzung digitaler Quellen wie das Internet oder YouTube als künstlerisches Material. Arcangels einzigartige Handschrift rührt dabei von seiner Ausbildung an der klassischen Gitarre her, die zeitlich mit dem Anfang der digitalen Revolution zusammenfiel und ihn zu seinem Selbstverständnis als „Computerprogrammierer, Komponist und Künstler“ inspirierte. Wie im Ausstellungstitel angedeutet – eine Anspielung auf die selbstreferentielle Freundeskultur bei Facebook – steht die Auseinandersetzung des Künstlers mit der Digitalkultur im Zentrum der Werkschau, sowie seine bevorzugten künstlerischen Produktions- und Distributionsmethoden, die durch Hacking und Open-Source-Formate gekennzeichnet sind.

Der Künstler erhält 2015 den Preis für das Filmische Gesamtwerk, die zweite Auflage einer vom KINO DER KUNST geschaffenen Auszeichnung, die außerordentliche Beiträge zur Intensivierung des Austausches zwischen den visuellen Künsten und dem Kino würdigt.
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Harun Farocki, „Parallele I – IV“ | Do. 23.04., Bayerische Akademie der Schönen Künste, 18:00

Harun Farocki „Parallele I-IV" in Galerie Thaddaeus Ropac, Paris © Philippe Servent 2014
Harun Farocki „Parallele I-IV“ in Galerie Thaddaeus Ropac, Paris © Philippe Servent 2014

Die Frage, wie technologisch erzeugte Bilder unseren sozialen und politischen Raum, unser Bewusstsein und unsere Gewohnheiten definieren, war ein Leitmotiv in Harun Farockis Werk. Als Hommage an den im Sommer 2014 verstorbenen Künstler und Filmemacher zeigt die Bayerische Akademie der Schönen Künste – Farocki war ihr Mitglied – seine letzte Installation „Parallele I – IV“ zum ersten Mal in Deutschland.
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Stella Polaris Ulloriarsuaq | Mi. 22.04., Galerie Filser & Gräf, 19:00

Filser & Gräf
Stella Polaris Ulloriarsuaq ist ein internationales Fotokunst- und Filmprojekt, das mit atemberaubenden Fotografien und Filmaufnahmen das verschwindende Eis Grönlands festgehalten hat. Mit außergewöhnlichen Bildern, die in der Polarnacht aufgenommen wurden, schafft das Projekt Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit dieser Eiswelt.
Das Projekt Stella Polaris wurde von Dezember 2014 bis Januar 2015 in der renommierten Leica-Gallery in Los Angeles präsentiert und nun das erste Mal in München in der Galerie Filser & Gräf.
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Archäologie der Zukunft – Games und Kunst | Di. 21.04., Staatliches Museum für Ägyptische Kunst, 20:30

thatgamecompany, „Journey“, 2012 © Sony Computer Entertainment Deutschland
thatgamecompany, „Journey“, 2012 © Sony Computer Entertainment Deutschland

Im Rahmen des Festivals Kino der Kunst wird im Ägyptischen Museum die Ausstellung „Archäologie der Zukunft – Games und Kunst“ mit einer Reihe von künstlerischen Video-Spielen gezeigt.
Die Ausstellung widmet sich dem wechselseitigen Verhältnis von Kunst und Games: Auf der einen Seite Künstler, die selbst Games kreieren wie Thierry Fournier oder der Videokunstpionier Bill Viola in Zusammenarbeit mit dem USC Game Innovation Lab; auf der anderen Entwickler wie The Chinese Room oder Playdead, die den Blick weniger auf klassische Spielziele wie einen möglichst hohen Punktestand richten, sondern auf künstlerisch-gestalterische Aspekte und die Geschichte selbst.
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