Jana Sterbak | Barbara Gross Galerie


Ausstellung bis 07. Mai 2016

Die Ausstellung Identity von Jana Sterbak in der Barbara Gross Galerie versammelt Werke aus drei Jahrzehnten, welche die schwer zu fassende Kategorie der „Identität“ umkreisen. Die ausgestellten Kleider-Arbeiten, Objekte und Fotografien werfen Fragen über die Wandelbarkeit der Dinge und die menschliche Individualität auf. Durch Verschiebung in Material und Dimension verfremdet Sterbak alltägliche Gebrauchsgegenstände.

Jana Sterbak ist seit den 1980er Jahren für ihre konzeptuellen Objekte, Performances, Fotografien und

Installationen bekannt, in denen sie komplexe Ideen in pointierte Bilder überführt. Der Mensch in der
Vielfalt seiner Emotionen, seinem spannungsreichen Verhältnis zur Gesellschaft und zu seinem eigenen
Dasein steht im Mittelpunkt ihres Werkes. Jana Sterbak verhandelt existenzielle Themen mit
hintersinnigem Humor, subversiv und mit bisweilen verstörender Wirkung. Der Materialität kommt dabei
eine besondere Bedeutung zu: frisches Fleisch, Brot, Schweiß oder menschliches Haar irritieren und

sprechen die Sinne des Betrachters unmittelbar an. (Pressetext Barbara Gross Galerie)

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18:30 | Samstag 11 – 16 Uhr
Barbara Gross Galerie, Theresienstrasse 56 Hof 1, 80333 München

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Anders Clausen | Galerie Rüdiger Schöttle

Ausstellung bis 16. April 2016

Zum vierten Mal widmet die Galerie Rüdiger Schöttle dem dänischen Künstler Anders Clausen eine Einzelausstellung. Sein Werk dreht sich um die Prinzipien der Konsumgesellschaft, Massenproduktion, aber auch um das digitale Zeitalter und die dadurch bedingte Veränderung unserer alltäglichen Verhaltensweisen.
In seiner aktuellen Arbeit setzt sich der Künstler mit verschiedenen Beispielen der Evolutionstechnologie und mit Phänomenen der Globalisierung auseinander. Die Ausstellung besteht aus zwei Werkgruppen: Reproduktionen des Urmeters und Vogelfedern, die durch verschiedenste Prozesse bearbeitet wurden. (Pressetext Galerie Rüdiger Schöttle)

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstraße 41 Rgb., 80799 München
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Candida Höfer | Galerie Rüdiger Schöttle

Ausstellung bis 16. April 2016

Die Galerie Rüdiger Schöttle zeigt Candida Höfer mit ihren neuesten Aufnahmen von spätbarocken Klosterbibliotheken in Österreich, die erstmalig in Deutschland präsentiert werden. Die Idee diese Räume in ihr Oeuvre aufzunehmen, entstand während Candida Höfers Ausstellung „Düsseldorf“ in der Landesgalerie Linz in Oberösterreich vor zwei Jahren. In gewohnter Manier zeigen auch die neuen Bibliotheksräume Orte des Wissens und der Bildung, repräsentative Säle irdischer und himmlischer Macht, menschenleer und aus der Zentralperspektive. Der Blick auf die großformatigen Arbeiten macht nicht nur das farbenprächtige, dynamische Zusammenspiel von Architektur, Plastik und Malerei oder die theatralische Lichtführung des Barockzeitalters erfahrbar, sondern erfasst vor allem die Quelle des Wissens auf der unser heutiges Weltverständnis basiert in einem gleichnishaften Bild. (Pressetext Galerie Rüdiger Schöttle)

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstraße 41 Rgb., 80799 München
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Kino: Soft Fiction | Fr. 01.04.16, Kunstverein München, 19.30

Kunstverein_Soft Fiction

Eine polyphone Offenlegung erotischer und tabuisierter Erlebnisse, erzählt aus personifizierten weiblichen Perspektiven. Das Meisterwerk Soft Fiction (1979) der amerikanischen Filmemacherin und Pädagogin Chick Strand, ein Schwarz-Weiß-Film von 54 Minuten Länge, ist um eine Reihe von Interviews mit fünf Frauen aufgebaut. Die Frauen, allesamt Künstlerinnen und Intellektuelle, berichten von ihren Fantasien, sexuellen Abenteuern oder Traumata direkt vor der Kamera, und dabei mit einer tiefen Vertrautheit und Ehrlichkeit, die nur Strand fordern konnte. (Pressetext Kunstverein München)

Abendscreening im Kunstverein München:
1. April 2016, 19:30 Uhr
(Einführung mit dem Filmkurator des Kunstverein München Vincent Stroep sowie Chris Fitzpatrick)
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Joseph Beuys und Nam June Paik | Thomas Modern

Ausstellung bis 07. Mai 2016

Anlässlich des 30. Todestages von Joseph Beuys und des 10. Todestages von Nam June Paik widmet sich die Galerie Thomas Modern in einer Ausstellung dem Werk dieser beiden Künstler.

Joseph Beuys und Nam June Paik gehören zu den Hauptvertretern der Fluxus-Bewegung und sind zugleich zwei der einflussreichsten Künstler ihrer Generation. Ihre Verbindung beinhaltet mehr als die gemeinsamen Performances und ihr Zusammenwirken innerhalb der Fluxus-Bewegung. Themen wie das Interesse für Spiritualität und Meditation sowie die Erweiterung der materiellen Möglichkeiten von Kunst bis hin zu der expliziten Absicht, mit ihrer künstlerischen Arbeit Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen, verbinden die Werke von Paik und Beuys bei aller Verschiedenheit im Kern.

In der Galerie Thomas Modern werden Installationen, Skulpturen, Zeichnungen, Multiples und Graphiken gezeigt, die einen Einblick in das Schaffen beider Künstler ermöglichen und die Berührungspunkte ihrer künstlerischen Ansätze nachvollziehen lassen. Zu sehen sind Arbeiten, die in direktem Kontakt miteinander oder im Bezug auf das Werk des jeweils anderen entstanden sind, aber auch solche Werke, die unabhängig davon die Kernthemen der beiden Oeuvres sichtbar machen.

Öffnungszeiten: täglich ausser Sonntags 10 – 18 Uhr
Galerie Thomas Modern, Türkenstrasse 16, 80333 München

Förderpreis der Landeshauptstadt München | Fr. 01.04.16, Lothringer13, 19.00

Lothringer13 Halle

Es ist wieder so weit!
Alle zwei Jahre verleiht die Landeshauptstadt München Förderpreise für Bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Schmuck. Die Ausstellung der Werke der von einer Fachjury für den Preis nominierten Künstlerinnen und Künstler bzw. Büros und Agenturen ist traditionell in der Lothringer13 Halle zu Gast.

Für die Förderpreise 2016 nominierte Künstlerinnen, Künstler und Büros:

Bildende Kunst:
Justin Almquist, Ruth Höflich, Agnes Jänsch, Justin Lieberman, Tunay Önder, Clea Stracke u. Verena Seibt, Veronika Veit

Fotografie:
Julian Baumann, Florian Huth, Asja Schubert, Frank Stürmer, Robert Voit, Matthias Ziegler

Preisverleihung: 11. Mai 2016, 19.00 Uhr
Ausstellung bis 18. Mai 2016
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11 – 20 Uhr
Eintritt frei
Lothringer13 Halle, Lothringer Straße 13, 81667 München
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The Haunted House | Rathausgalerie


Ausstellung bis 20. Mai 2016

Wolfgang Ellenrieder, Jana Gunstheimer, Benedikt Hipp, Thomas Rentmeister und Veronika Veit

„The Haunted House“, ein in der Film- und Literaturgeschichte viel thematisierter Ort, bezeichnet ein Haus, das leer scheint und doch bewohnt ist. Es steht im Bann unsichtbarer Wesen, verschollener Seelen, einstiger Bewohner. Nur die Spuren ihres Treibens lassen auf ihre Anwesenheit schließen. Diese Orte sind also Manifestationen von Kräften, die sich unserer Kontrolle entziehen. Doch schwingt in dem englischen Begriff nicht nur Unbehagen und Spuk mit, sondern auch Verzauberung und das Versprechen nach einem Zufluchtsort. Denn „the haunt“ ist zugleich der Lieblingsort, der Ort des Heimisch-Seins; ein Platz an dem die Sehnsucht nach Ankunft und Geborgenheit Erfüllung findet.

Mit primär skulpturalen Mitteln thematisieren die ausgewählten künstlerischen Positionen eine solche Ambiguität von Orten und Räumen in der Rathausgalerie. Mit verschiedenen Mittel der Verschiebung von Raum, Zeit, Statik, Stabilität und Beständigkeit, unterwandern sie das Gewohnte und untergraben den Wunsch und die Sehnsucht nach Geborgenheit durch verschiedene Formen der Verunsicherung. Die gezeigten Arbeiten und Raumkonstrukte werden so vielleicht auch zum Spiegel einer Gesellschaft, die die Furcht vor einer möglichen Destabilisierung, durch das Festhalten am Gewohnten zu bannen sucht. (Pressetext Rathausgalerie)

Öffnungszeiten: Di. – So. 11 – 19 Uhr, Eintritt frei
Rathausgalerie, Marienplatz 8, 80331 München