Thomas Winkler | Galerie Christine Mayer


Ausstellung bis 30. Mai 2015

Zentrum von Thomas Winklers (*1972) zweiter Einzelausstellung in der Galerie Christine Mayer bildet
die großformatige Wandarbeit Ohne Titel, 2012/2015, die aus 167 exakt übereinander- und
nebeneinandergereihten, schwarz- weißen Fotoprints besteht. Auf den einzelnen Fotografien sind drei
Männer zu sehen, die in noch unberührter Vegetation im Yukon (Kanada) nach Gold suchen. Thomas
Winkler begleitete die Exkursion und dokumentierte die Suche nach dem vermeintlichen Reichtum mit
seiner Kamera.
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Thomas Geiger | Sperling


Ausstellung bis 05. Juni 2015

Schon beim Betreten der Galerie begegnet der Besucher der Arbeit „Skulptürchen“, die den Innenraum der Galerie ganz unmittelbar mit dem Außenraum verbindet. Die Eingangstür wird von einer unsinnigen Menge unterschiedlichster Türstopper offen gehalten, die der Künstler Thomas Geiger (*1983) an verschiedensten Orten in Brüssel entwendet hat. Was dort die Türen zufallen ließ, hält die Galerietür von Sperling geöffnet und baut so bestehende Schwellenängste ab. Die Galerie, eigentlich ein Raum, in den meist nur ein sehr spezifisches Publikum eintritt, öffnet sich hier den Passanten.

Thomas Geiger untersucht in seinen Arbeiten soziale Strukturen, indem er das künstlerische Potenzial von Gegenständen und Handlungen aufdeckt, die im Alltag meist nur beiläufig wahrgenommen werden. Durch Eingriffe und Aktionen verschiebt Geiger die Perspektive auf diese und macht sie so zu seinem künstlerischen Ausdrucksmittel.

Unbedingt die Ausstellung besuchen, um alle „Bilder aus der Denkmaschine“ zu sehen!
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Florian Huber | Do. 21.05., Kunstpavillon, 19:00

Florian Huber
Mit einer Einzelschau seiner neuesten Kunstwerke eröffnet Florian Huber am 21.Mai die Ausstellungsreihe „SpielRaum“ im Münchner Kunstpavillon.
Ganz im Gegensatz zu seinen sonst humorvollen Zeichnungen und Fotomontagen, in denen sich Huber Motiven unserer alltäglichen Bilderwelt bedient, scheint er nun über neue künstlerische Erfahrungen und Erkenntnisse nachzusinnen, indem er grundlegende Ideen zur Farbe und Form anstellt. Neben einer entstandenen Serie von Aquarellen, kombiniert und abstrahiert der Künstler, spontan, mit Stift auf Papier, Formen neu und lässt dadurch absurd/phantastische Gebilde entstehen, die sich jedoch jeglicher logischen Narration entziehen. Diese c-prints abstrakter Formen und organisch anmutender Körper, präsentiert Huber dem Besucher in einer klassischen „white cube“ Situation und rückt somit das Spiel von Form und Farbe, wie auch das subversiv befremdliche und zugleich wunderbare ins Zentrum der Betrachtung.
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Karin Sander | Do. 21.05., Barbara Gross Galerie, 19:00

Karin Sander
Die Barbara Gross Galerie eröffnet am 21. Mai 2015 ab 19 Uhr die Ausstellung mit der Künstlerin Karin Sander (*1957). Um 18 Uhr beginnt bereits das Künstlergespräch zwischen Karin Sander und Eva Huttenlauch, Sammlungsleiterin/Kuratorin: Kunst nach 1945 am Lenbachhaus.
Ausstellung bis 20. Juni 2015
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18:30 Uhr | Samstag 11 – 16 Uhr
Theresienstraße 56, Hof 1, 80333 München

Jonathan Bragdon | Do. 21.05., Galerie Klüser 2, 18:00

Jonathan Bragdon
Immer wieder verbringt der Künstler Jonathan Bragdon mehrere Wochen in dem Dorf Bex oberhalb des Rhonetals, begibt sich mit Papier, Stiften und Zeichenbrett in die Landschaft, um in situ die überwältigende Naturpräsenz sublim zu erfassen. Objektive Erscheinung und deren subjektive Wahrnehmung nähern sich an, werden transparent gemacht, verdichtet und transformiert. Die räumlichen Hierarchien der Berge bleiben sichtbar, werden bei Bragdon jedoch häufig durch ein wichtiges Bewegungs- und Zeitelement ergänzt: Die oft monumentalen Wolkenformationen verändern sich ständig, erscheinen in ihrer Konsistenz immateriell und sind doch als elementare Kraft ebenso präsent wie die ewige Statik der Berge.
Dass Zeichnungen wie Gedichte sein können, belegen auch die „Consciousness Drawings“, eine Werkgruppe abstrakter Notationen, die die innere Welt des Künstlers nach außen tragen, um eine Formulierung jenseits der sprachlichen Möglichkeiten zu finden. „Painting is silent poetry and poetry is painting with the gift of speech“, befand schon Simonides. Mit Blick auf die Zeichnungen von Jonathan Bragdon kann man dem Satz nur zustimmen. Ab 21. Mai in der Galerie Klüser 2.
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Christian Leitna | Mi. 20.05., Elisabethstr. 16, 18:00

christianLeitna
Am Mittwoch 20.05.2015 ab 18 Uhr lädt der Künstler Christian Leitna (*1977) zu seiner Ausstellung in die Elisabethstr. 16 (Hinterhof) ein.
Leitna´s Interesse bewegt sich zwischen dem Wahrheitsgehalt von Bildern, der Manipulation durch die Medien, privatem und kollektivem Gedächtnis sowie der Konditionierung und Normierung in unserer modernen Gesellschaft. In der Atelierausstellung zeigt der Künstler Transferdrucke, Fotografien und Objekte und stellt das soeben erschienene Künstlerbuch vor, welches in einer limitierten Auflage von 500 Stück entstanden ist. (96 Seiten, 4-farbig, Hardcover im Siebdruck. Mit Texten von Marion von Schabrowsky und Julienne Lorz in Deutsch/Englisch)
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