Videoperformance von Christina Maria Pfeifer | Do. 08.10., Karin Wimmer contemporary, 19.30

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Die Videoperformance mit dem Titel Footageland I von Christina Maria Pfeifer bei Karin Wimmer contemporary dreht sich um die Kunstfigur Cy-born, eine hybride Figur zwischen Science- und Digital-Fiction, die von der Künstlerin selbst verkörpert wird.

In Footageland I kommt Cy-born aus dem Außerirdischen und nimmt Kurs auf die Erde als Welt aus Bildern. Mit speziellen Sehgeräten, einem Spiegelvisier und einer Filmkamera unternimmt Cy-born eine Exkursion in den entgrenzten Bildraum.

Begleitet von experimenteller Musik zeichnet die Kunstfigur ihre Beobachtungen live in einem Instant-Video auf.
Einblicke zur Ausstellung hier bei aufkunst.com

Ausstellung bis 09. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 13 – 18 Uhr | Donnerstag 13 – 19 Uhr | Sa. nach Vereinbarung
Karin Wimmer contemporary art, Amalienstraße 14, 80333 München

Dexter Sinister | Fr. 02.10., Kunstverein München, 19.00

Dexter Sinister
Hinter Dexter Sinister stehen Stuart Bailey und David Reinfurt, die im Grenzbereich zwischen Grafik Design, dem Publizieren und der Kunst tätig sind.

On a Universal Serial Bus* ist eine Übersichtsausstellung im Kunstverein München, die sich an drei vorangegangene Projekte anschließt, die in diesem Jahr in New York, Athen und Bregenz stattgefunden haben. Ihre Titel verbinden sich zu einem einzigen geloopten Satz: I’ll be your interface Broadcasting from the Aether At 1:1 Scale On a Universal Serial Bus.

Ab 21:00 Uhr wird Lisa Schairer im Foyer des Kunstvereins zur Eröffnung Musik spielen.
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Future Trance | Di. 29.09., Kunstarkaden, 19.00

Future Trance
„Future Trance“ die nächste Ausstellung in den Kunstarkaden mit den Künstlern:
Ben Goossens, Korbinian Jaud, Diego Perathoner, Thomas Silberhorn

„Wir hatten einen Gast aus dem Kosmos , einen Besuch, der sich – was weiß ich- einmal in Millionen, nein, in Hunderten von Millionen Jahren ereignet, und wegen des
Ziegenpeters, wegen Le Mans, wegen dessen Wracks, wegen des betrunkenen Mestizen, des Ingenieurs und seines Schwagers und wegen meiner Nachlässigkeit war es
uns durch die Finger geglitten, um sich im unendlichen Raum aufzulösen wie ein Geist.“
Aus: „Pirx erzählt“, von Stanislav Lem

Ausstellung bis 31. Oktober 2014
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 13 bis 19 Uhr
Kunstarkaden, Sparkassenstraße 3, 80331 München

STEPHAN JANITZKY | Do. 24.09., Deborah Schamoni, 18:00

Deborah Schamoni

Deborah Schamoni zeigt in Ihrer nächsten Ausstellung „A gap and so on and soon“ Stephan Janitzky.

Während ich schreibe geht Stephan Janitzky in Zürich eine Straße hinunter. Das war der Plan. Es gibt auch Zeugen, die ihn gesehen haben. Dann ist er plötzlich durch eine unsichtbare Tür gegangen. Das hatte keiner gesehen. Wahrscheinlich hat er es selbst vorher nicht gewusst. Auch von dem, was er weiß, verschweigt er ständig etwas. Es ist unglaublich heiß und sehr schwül, alles ist ganz weich geworden. Er geht also auf der Straße, biegt ab und keiner weiß, wo er sich befindet. Er ist einfach weg. Das passiert laufend. Gerade schien noch alles sonnenklar und plötzlich ist nichts mehr zu erkennen. Während Janitzky verschwunden ist, schreibe ich weiter auf der Seite 12 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Nr. 199, weil gerade kein anderes Papier zur Hand ist, und warte darauf, beim Friseur Schick auf der Großen Bergstrasse, an die Reihe zu kommen. Jetzt schreibe ich entlang der Ränder eines Filmstills des rauchenden Chaim Lubelski, der von sich sagt, “Meine ganze Einstellung zum Leben ist eigentlich sehr gut ­ im negativen Sinne”.

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