Dr. Florian Mercker – „Die Kunst, der öffentliche Raum und das Gesetz“ | Do. 12.11.15, AdbK München, 18.00

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Im Rahmen des Seminars „Public Art – Kunst im Öffentlichen Raum“ an der Akademie der bildenden Künste München wird der Kunstrechtsanwalt Dr. Florian Mercker zum Thema Kunst am Bau sprechen.
Sein Vortrag „Die Kunst, der öffentliche Raum und das Gesetz“ versucht vor allem ein Problembewusstsein zu schaffen für die Möglichkeiten und Grenzen der künstlerischen Freiheit im Bereich der Auftragskunst.
Vor allem soll der Künstler praktische Erfahrungen aus der Sicht des Kunstrechts in der Umsetzung schöpferischer Projekte erhalten, um so vorab etwaige Schwierigkeiten besser umgehen und diese herausfordernden Projekte insgesamt professioneller und erfolgreicher angehen zu können.

AdbK München, Raum E.01.23
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Thomas Struth | Do. 12.11.15, Galerie Rüdiger Schöttle, 19.00

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Thomas Struth, Research Vehicle, Armstrong Flight Research Center, Edwards 2014, Inkjet print, 145,8 x 196,7 cm © Thomas Struth, courtesy Galerie Rüdiger Schöttle

Die Galerie Rüdiger Schöttle präsentiert den neuesten Werkzyklus des Deutschen Künstlers Thomas Struth, der bereits seit den 1980er Jahren mit der Galerie verbunden ist.
Auf einer Reise nach Südkorea in 2007 fotografierte Thomas Struth auf einer der größten Werften der Welt Tankschiffe, die in Reparatur standen, sowie einen halb im Wasser versenkbaren Bohrturm. Seit dieser Reise stehen industrielle Innovationen und wissenschaftliche Errungenschaften im Fokus seines künstlerischen Interesses.

Ausstellung bis 30. Januar 2015
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstraße 41 Rgb., 80799 München
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Installation zu Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika | m+projekt Kunstraum

Ausstellung bis 14. November

Bis 14.11.2015 präsentiert das m+projekt in München eine Installation zu Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika in Burkina Faso, die einen Eindruck davon vermittelt, wie nah sich Utopie und Wirklichkeit unter dem leidenschaftlichen Einsatz vieler Menschen in Burkina Faso und Deutschland kommen können.
Seit 2008 arbeitete Christoph Schlingensief an der Idee für das Operndorf Afrika, das er als interkulturelle Begegnungsstätte und künstlerisches Zukunftsreservoir verstanden wissen wollte. Zwei Jahre nahmen Spendenakquise und Fertigstellung eines soliden Baukonzepts in Anspruch, das Schlingensief zusammen mit dem burkinischen Architekten Francis Kéré erstellte.

Alle Informationen zu dem Projekt auf der Seite von m+Projekt und Operndorf Afrika

m+projekt ist ein von Brigitta Horvat initiierter Kunstraum in München (unmittelbar hinter den Münchner Kammerspielen), der eine Möglichkeit für Künstler auch aus anderen Städten und Ländern bietet, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren und in einen künstlerischen und vor allem menschlichen Dialog mit der Stadt München zu treten.

Öffnungszeiten: mittwoch bis freitag 15 – 21 uhr | samstag 12 – 21 uhr
m+projekt Kunstraum, Hildegardstr. 2, München

[flau̮mʃau̮m] | Kunstpavillon

Ausstellung bis 29. November

Lässt es sich unter Schaumkronen gut leben? – eine Frage der mit der Ausstellung im Kunstpavillon nachgegangen wird.

Flaumschaum [flau̮mʃau̮m], der; -[e]s: besteht aus einer Anhäufung von Blasen, die durch Härchen verbunden sind. Schillernde Schichten liegen übereinander und weisen eine Vielzahl an Farbigkeiten auf. Dabei wechseln sich feuchte und trockene Strukturen ab. Flaumfäden berühren sich und entwickeln Eigendynamik.
Schaumkronen aus Flaumschaum sind vergängliche Gebilde. Sie lösen sich partiell auf und enthüllen nach und nach was sich darunter verbirgt. Für einen Augenblick kann das Gebilde den Inhalt verdecken und das Bild der inneren Beschaffenheit trügen.

Teilnehmende Künstler:
Pernilla Henrikson, Luiza Taracha, Lina Zylla

Öffnungszeiten: Di. – Sa. 13 – 19 Uhr, So. 11 – 17 Uhr
Kunstpavillon, Alter Botanischer Garten am Stachus, Sophienstr. 7a, 80333 München

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Ergül Cengiz feat. Moritz Altmann | Galerie Francoise Heitsch

Ausstellung bis 19. Dezember 2015

Wie lässt sich Malerei im Bewusstsein ihrer Geschichte für die Gegenwart formulieren? Diese Frage begleitet das Werk der Künstlerin Ergül Cengiz kontinuierlich: Obgleich sie sich mit ihren Stillleben und Landschaften innerhalb klassischer Genres der Malerei bewegt, lässt sich für ihre Arbeit kaum der Terminus der Tradition bemühen. Der freien Geste des Farbauftrags setzt sie die strenge Form des Ornaments entgegen; Abstraktion und Figuration stehen in einem produktiven Dialog.
In ihrer neuen Serie FLAT LINE (2015) zu sehen in der Galerie Francoise Heitsch formalisiert Cengiz Landschaft. Die Grenzen zwischen Ornament und Landschaft lösen sich hier auf, ebenso die zwischen Muster und Malgrund. Damit geht es in Cengiz‘ Arbeiten weniger um ein Entweder-Oder, auch nicht um ein Dazwischen, sondern um das kreative Potenzial scheinbar kontrastierender Elemente im Bild. Die Arbeiten von Ergül Cengiz lassen sich dabei in eine umfassendere Wiederentdeckung des Ornaments in der zeitgenössischen Kunst einordnen. Islamische Kunst wie auch die Romantik bilden für Ergül Cengiz Bezugspunkte innerhalb der Kunstgeschichte. Ihre Arbeiten berühren dabei konsequent Fragen nach Herkunft von Ikonografien, Motiven und Techniken.
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Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 14 – 19 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Francoise Heitsch, Amalienstrasse 19, 80333 München

Daniel Mayer | Karin Wimmer contemporary art

Ausstellung bis 13. November 2015

Daniel Mayer setzt sich in seinen Fotografien mit dem auseinander, was ihm am nächsten ist: dem menschlichen Gesicht. In fotografischen Abbildungen bekannter Musiker, Schauspieler oder auch unbekannter Models beschäftigt sich Mayer mit dem (fotografischen) Porträt als bildliche Präsenz der Maske einer Person.

Ausgangspunkt der Fotografien seiner Serie Fashion bei Karin Wimmer contemporary art, die seit Anfang der 2000er andauert, sind Aufnahmen von Models in den Backstagebereichen unterschiedlicher Modeschauen, unter anderem von Bernhard Willhelm, Pam Hogg oder Vivienne Westwood. Die Abbildungen Mayers stellen keine Dokumentationen der hektischen Vorbereitungen einer solchen Show dar. Vielmehr isoliert Mayer die meisten seiner ungeplant erwählten Modelle von jenem Trubel und lässt sie entweder vor einem vorbereiteten monotonen Hintergrund oder spontan gesichteten Ecken der Location posieren. Er unternimmt dabei den Versuch, die Models an diesen von Flüchtigkeit geprägten Orten ebenso konzentriert abzulichten wie im Studio.

Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag 13 – 18 Uhr | Donnerstag 13 – 19 Uhr | Sa. nach Vereinbarung
Karin Wimmer contemporary art, Amalienstraße 14, 80333 München
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Carsten Fock | DG

Ausstellung bis 14. November 2015

Für die Galerie der DG entwickelt Carsten Fock mit der Ausstellung „God is in the house“ eine begehbare Raumskulptur, die nicht nur als Kulisse für neue malerische Arbeiten fungiert, sondern die den Besucher empfängt, umschließt und ein neues Raumempfinden ermöglicht.

Das Werk von Carsten Fock erscheint einem sich ständig erneuernden Prozess unterworfen. Dieser baut auf aktuelle wie vergangene Erfahrungen und Bilderwelten auf – Vergangenheit und Gegenwart, Musik und Literatur treten in Diskussion. Ein leichtes Wechselspiel zwischen Abstraktion und Figuration fordert den Betrachter heraus, das Unmittelbare zu hinterfragen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr
Galerie der DG, Türkenstraße 16, München
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