Debutanten: Gabi Blum . Yutie Lee . Shinae Kim | Do. 10.09., Galerie der Künstler, 18.00

Debutanten_2015
In jedem Jahr werden drei vielversprechende KünstlerInnen als „Debutanten“ ausgewählt und stellen in der Galerie der Künstler aus. Sie erhalten die Gelegenheit, ihre neuesten Arbeiten großzügig zu präsentieren. Gefördert wird diese Nachwuchsreihe des BBK durch den Bayerischen Staat und die LfA Förderbank Bayern. Zur Ausstellung erscheinen drei Einzelkataloge.

Debutanten: Gabi Blum . Yutie Lee . Shinae Kim

Ausstellung bis 2. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag-Sonntag 11-18 Uhr | Donnerstag 11-20 Uhr

zur Open Art: Freitag, 11. September 11-21 Uhr | Samstag, 12. Septemer 11-23 Uhr | Sonntag, 13. September 11-18 Uhr

OPEN ART DIGESTIF: Samstag, 12. Septemer, ab 19 Uhr
19 Uhr: Performance von Yutie Lee – Oh one in a nude bottle
21 Uhr: Performance von Gabi Blum: Farbsprengung
Am Plattenteller: DJ Hangman

Galerie der Künstler, Maximilianstraße 42, 80538 München

zur Open Art

Matze Görig u. Franka Kaßner | Mi. 09.09., Kunstraum München, 19.00

11928734_999149563481589_4759124965246529554_n

Matze Görig und Franka Kaßner stellen im Kunstraum ihre neuesten Arbeiten vor:

Matze Görig zeigt in der oberen Etage seinen Film durch Hain und Aue und Franka Kaßner unten ihre Installation Sie weint trocken. An seinem Animationsfilm durch Hain und Aue (28 min.) hat Matze Görig seit 2012 gearbeitet. Seine digital-analoge Konstruktion setzt sich aus hunderten Fotos und Videos zusammen. Zu dem Thema hat der Künstler sich unter anderem von Hieronymus Boschs Triptychon „Der Garten der Lüste“ und Johannes Brahms’ Duett „Die Meere“ inspirieren lassen. Der Film erzählt Geschichten und Legenden, die eine eigene Welt zwischen Leben und Tod erschaffen.
Franka Kaßner hat einen Raum entworfen, in dem sie „Mutter Beimlein“ (Text: Bertolt Brecht, Musik: Hanns Eisler) singt. Das groteske Motiv – die Protagonistin ist trotz eines Holzbeins munter und selbstbewußt und unterhält die Familie als Prostituierte – setzt Franka Kaßner mit gebrochener Stimme und bandagiertem Körper in Szene. Sie konterkariert die körperliche Beeinträchtigung von „Mutter Beimlein“ bzw. ihre eigene Verletzung mit der Haltung einer heroischen Frauenfigur. In ihrer Installation Sie weint trocken wird die Performance als Video (2 min.) gezeigt.
Kuratiert von Dr. Luise Horn.

Ausstellung bis 11. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Mi. – So. 14.00 – 19.00
Kunstraum München, Holzstraße 10, Rgb, 80469 München

Hans Dumler „Bildschön“| Mi. 09.09., Artothek, 19.00

11933402_1477350045898990_7080084998067416881_n
Die Artothek zeigt in zwei sich aufeinander beziehenden Ausstellungen Arbeiten aus dem umfangreichen Werk Hans Dumlers, geboren 1922. Seine Malerei und Arbeiten zur Kunst am Bau zeigen Räume, Landschaften und Menschen und sind geprägt von persönlichen Erlebnissen und Wahrnehmungen. „Bildschön“ präsentiert Beispiele aus dem figurativen malerischen Werk des Künstlers der letzten Jahre, das mit seinen kräftigen Farben bei aller formalen Klarheit auch eine große Fröhlichkeit vermittelt.

Ausstellung bis 31. Oktober 2015
Öffnungszeiten: Mi. und Fr. 14.00 – 18.00 | Do. 14.00 – 19.30 | Sa. 9.00 – 13.00
Artothek, Rosental 16, 80331 München

Review: Walking Dots | Galerie der Künstler

Leider ist die Ausstellung „Walking Dots“ in der Galerie der Künstler bereits vorbei, aber natürlich einen Rückblick wert.

Teilnehmende Künstler:
Sybille Rath, Tim Bennett, Karina Smigla-Bobinski, Somyot Hananuntasuk, Birgitta Weimer, Uwe Jonas

Walking Dots: Der Punkt, und in seiner Bewegung auch die Form der Linie sind das verbindende Element einer multinationalen Gruppe von sechs in Deutschland lebenden und arbeitenden Künstlern, die projekt­bezogene und grenzübergreifende Kunst mit kommunikativem Anspruch entwickeln. Die Skulptu­ren, Installationen, Objekte und Wandmalereien bilden Stationen oder auch Punkte- Dots, die ent­lang einer imaginären Linie durch das Raumgefüge der Galerie der Künstler führen. Walking Dots ist beim Durchgang der Besucher als eine lineare Raumentwicklung aufeinander bezogener Arbei­ten zu erleben. Das Umspringen räumlicher Perspektiven an Linien, ihre raumbildenden und struk­turierenden Eigenschaften, sind die formalen Bestandteile des Ausstellungsdiskurses, welcher zwi­schen dem Publikum und den signifikanten künstlerischen Fragestellungen entsteht.