Komödie der Vereinfachungen | Kunstarkaden

Bis 14. Februar 2015 kann man die Ausstellung Komödie der Vereinfachungen“ in den Kunstarkaden besuchen. Hier ein kleiner Auszug, mehr gibts vor Ort.

Teilnehmende Künstler:
Kitti & Joy, Patrick Ostrowsky, Marco Miehling, Axel Müller, Fabian Ketisch, Cordula Schieri, Gerrit Schweiger und Michael Mieskes

In der Gruppenausstellung „Komödie der Vereinfachungen“ werden die städtischen Kunstarkaden als Forum für Experimente und Präsentationsformen genutzt, und individuelle Installationen, Objekte und Videoarbeiten präsentiert.

Michael Mieskes (*1985) beschäftigt sich mit Spuren, die durch physischen Einfluss entstehen – dem Abdruck. Er kommt nur zum Vorschein, wenn sich die Einheit des Formgebenden und Formnehmenden auflöst.

Axel Müller (*1986) setzt sich mit der Frage auseinander wie Kunst sich von Zwängen lösen kann, um Freiheit zu erlangen. Dabei lehnt er an den Philosophen Peter Sloterdijk zusammen.

Den Kampf von Gewalten, ein Machtstreit von Raum und Arbeit, zeigt Maco Miehling (*1986) in seiner Arbeit. Dabei wird ein Objekt via Lastzug durch die Räumlichkeiten der Kunstarkaden befördert.

Patrick Ostrowky (*1991) setzt einen schweren Betonblock über die Dauer der Ausstellung der Belastung von Holz und Wasser in die Kunstarkaden aus, um der Kunst eigene Kräfte sichtbar zu machen.

Fabian Ketisch (*1983) sieht den Fleck als universelle Form an und ist gleichzeitig somit Zeuge von Lebendigkeit und Ähnlichkeit aller Formen. Er ist immer Resultat einer vorangegangenen Ursache, deren Parameter so vielfältig sind wie der Fleck selbst. Eine von Ketisch angefertigte Maschine produziert Flecken, welche die unendliche Vielfalt an Möglichkeiten zur individuellen Form thematisiert.

Gerrit Schweiger (*1984)untersucht menschliche Verhaltensräumen in Transiträumen – ein Werdegang mit ungewissen Ausgang. Dabei werden die verschiedenen Stationen durchlaufen: Orientieren, Selektieren, Informieren, Transagieren.

Cordula Schieri (*1986) präsentiert in ihrer skulpturalen Arbeit „neun“ drei Objekte mit identischer Form, welche Individualität durch die materialbedingte Veränderung von Oberfläche und Struktur erlangen.

Kitty & Joy beziehen sich in ihrer Arbeit „Honey & Hate“ auf Andy Warhol und seinen Screen Tests aus den 60er Jahren. Die mit Handy-Kamera aufgenommenen Moving-Selfies zeigen in einer Nahaufnahme die Porträts des Duos. Ergänzt wird die Arbeit mit einer Selfiewand für Schnappschüsse.

Komödie der Vereinfachungen
Ausstellungsdauer bis 14.02.2015
Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag 13 – 19 Uhr

Kunstarkaden
Sparkassenstraße 3, 80331 München

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