Larry Clark | Do. 23.04., Galerie Karl Pfefferle, 18:00

Larry Clark, „Johnny Bridges“, 1961, Print: 2014, S/W Fotografie, 50.8 X 40.64 cm, Larry Clark, „Heroin 6“, 2014, Öl auf Leinwand, 121.92 x 121.92 cm, © Larry Clark, Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York
Larry Clark, „Johnny Bridges“ | Larry Clark, „Heroin 6“ © Larry Clark, Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York

Die Ausstellung „they thought i were but i aren’t anymore“ ist die dritte von Larry Clark in der Galerie Karl Pfefferle und gibt einen Überblick über das künstlerische Schaffen des amerikanischen Fotografen von 1961 bis heute. Sie beginnt mit dem frühesten Porträtfoto, darstellend seinen Freund Johnny Bridges, das Clark 1961 mit der Rolleiflex seiner Mutter aufnahm, und endet mit furiosen Gemälden, die in den letzten Jahren entstanden sind und die in der Münchner Schau erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ebenfalls noch nie hier zu sehen waren die 2011 / 12 entstandenen, großen Fotocollagen. Somit bietet die Schau einen schlaglichtartigen Überblick über das Gesamtwerk dieses bedeutenden Künstlers, wobei der Schwerpunkt auf den neueren Arbeiten liegt.
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Rasender Stillstand | Do. 23.04., Galerie Karin Sachs, 18:00

Karin Sachs
Die Galerie Karin Sachs zeigt ein Experiment in sechs Varianten von Studierenden der HFF und der AdBK.
Beschleunigung gleich Fortschritt. Sind wir am Endpunkt dieser Entwicklung angekommen? Rasen wir zielstrebig einem gesellschaftlichem General-Burnout entgegen? Starren wir in Zukunft nur noch auf in Echtzeit übertragene Bilder? Und lässt sich die veränderte Relevanz der Zeitwahrnehmung auf zehn Minuten Erzählzeit reduzieren?

Im Rahmen einer Zusammenarbeit der HFF (Prof. Heiner Stadler) mit der AdBK (Prof. Julian Rosefeldt) erarbeiteten sechs gemischte studentische Gruppen zum Themenkomplex Entschleunigung / Beschleunigung filmische Beiträge. Die Filmemacherin, Fotografin und Kamerafrau Elfi Mikesch begleitete das Projekt beratend.

Teilnehmende Künstler:
Christian Illi, Lea Jäger, Janna Jirkova, Laura Kansy, Kai Kiklas, Felix Klee, Bernhard Kreutzer, Daria Kuschev, Lisa Leitgelb, Theresa Maué, Masha Novikova, Bianca Patricia, Anne Pfeifer, Annika Sehn, Andres Torres, Patrik Thomas, Justin Urbach, Sandra Zech
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Cory Arcangel | Espace Louis Vuitton München

Cory Arcangel, „Diddy / Lakes“, 2013 © Cory Arcangel, Photo: Sacha Maric, Courtesy of the artist and Gallery Thaddaeus Ropac
Cory Arcangel, „Diddy / Lakes“, 2013 © Cory Arcangel, Photo: Sacha Maric, Courtesy of the artist and Gallery Thaddaeus Ropac

Die Ausstellung im Espace Louis Vuitton zeigt neue Arbeiten von Cory Arcangel (geboren 1978 in Buffalo, New York) sowie eine Auswahl wegweisender früher Werke, die für die jetzige Ausstellung neu konfiguriert wurden. „Be the first of your friends“ behandelt mehrere Themen, die seit den frühen 2000er Jahren von grundlegender Bedeutung für den Künstler sind, darunter die Archivierung anfänglicher (aus den 1980er Jahren stammender) Computer-Technologien sowie die Aneignung zeitgenössischer Praktiken und Nutzung digitaler Quellen wie das Internet oder YouTube als künstlerisches Material. Arcangels einzigartige Handschrift rührt dabei von seiner Ausbildung an der klassischen Gitarre her, die zeitlich mit dem Anfang der digitalen Revolution zusammenfiel und ihn zu seinem Selbstverständnis als „Computerprogrammierer, Komponist und Künstler“ inspirierte. Wie im Ausstellungstitel angedeutet – eine Anspielung auf die selbstreferentielle Freundeskultur bei Facebook – steht die Auseinandersetzung des Künstlers mit der Digitalkultur im Zentrum der Werkschau, sowie seine bevorzugten künstlerischen Produktions- und Distributionsmethoden, die durch Hacking und Open-Source-Formate gekennzeichnet sind.

Der Künstler erhält 2015 den Preis für das Filmische Gesamtwerk, die zweite Auflage einer vom KINO DER KUNST geschaffenen Auszeichnung, die außerordentliche Beiträge zur Intensivierung des Austausches zwischen den visuellen Künsten und dem Kino würdigt.
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Harun Farocki, „Parallele I – IV“ | Do. 23.04., Bayerische Akademie der Schönen Künste, 18:00

Harun Farocki „Parallele I-IV" in Galerie Thaddaeus Ropac, Paris © Philippe Servent 2014
Harun Farocki „Parallele I-IV“ in Galerie Thaddaeus Ropac, Paris © Philippe Servent 2014

Die Frage, wie technologisch erzeugte Bilder unseren sozialen und politischen Raum, unser Bewusstsein und unsere Gewohnheiten definieren, war ein Leitmotiv in Harun Farockis Werk. Als Hommage an den im Sommer 2014 verstorbenen Künstler und Filmemacher zeigt die Bayerische Akademie der Schönen Künste – Farocki war ihr Mitglied – seine letzte Installation „Parallele I – IV“ zum ersten Mal in Deutschland.
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Kino der Kunst | 22. – 26.04.2015

Kino der Kunst

Der Countdown läuft:
Vom 22. bis 26. April 2015 findet in München die zweite Edition von KINO DER KUNST statt, einer weltweit einmaligen Veranstaltung für Filme bildender Künstler, die das Kino weiterdenken und neue Formen der fiktiven Narration erkunden. KINO DER KUNST ist Ausstellung und Filmfestival zugleich, Vitrine aktuellster Kunstströmungen und internationaler Treffpunkt von Künstlern, Kuratoren und Publikum. Unter dem Motto „Science&Fiction“ widmet sich KINO DER KUNST dieses Mal neuesten Techniken der Narration in Filmen bildender Künstler, die deutlich machen, wie sehr technische Erfindungen und kreative Konzepte der Gegenwartskunst heute die kommerzielle Medienindustrie prägen.
Das komplette Programm findet Ihr hier

Stella Polaris Ulloriarsuaq | Mi. 22.04., Galerie Filser & Gräf, 19:00

Filser & Gräf
Stella Polaris Ulloriarsuaq ist ein internationales Fotokunst- und Filmprojekt, das mit atemberaubenden Fotografien und Filmaufnahmen das verschwindende Eis Grönlands festgehalten hat. Mit außergewöhnlichen Bildern, die in der Polarnacht aufgenommen wurden, schafft das Projekt Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit dieser Eiswelt.
Das Projekt Stella Polaris wurde von Dezember 2014 bis Januar 2015 in der renommierten Leica-Gallery in Los Angeles präsentiert und nun das erste Mal in München in der Galerie Filser & Gräf.
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