Philipp Gufler | Galerie Françoise Heitsch

Ausstellung bis 29. Oktober 2016

Die Galerie Françoise Heitsch eröffnete zur Open art mit der Einzelausstellung des Künstlers Philipp Gufler. Im Zentrum von Philipp Guflers Ausstellung steht das Schaffen des niederländischen Performance- Künstlers Ben d’Armagnac (1940-1978), das ihn bereits längere Zeit begleitet. Dessen Arbeiten lieferten Gufler den Ausgangspunkt für seinen Beitrag zur Ausstellung „You Must Make Your Death Public“ (2016) am Amsterdamer De Appel Arts Centre, einer Institution, mit der d’Armagnac in den 1970er-Jahren selbst eng verbunden war. Der Titel „een gebeuren“ – „etwas, das sich ereignet“ – verdankt sich einem Ausdruck, den d’Armagnac vor Aufkommen des Begriffs „Performance“ dafür verwendete. (Auszug Pressetext Galerie Françoise Heitsch)

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 14 – 19 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Francoise Heitsch, Amalienstrasse 19, 80333 München

First Page Gallery: Munich Contemporary Photography pt.3 | Fr. 09.09.2016, IFOG Akademie 19.00

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Die diesjährige „Munich Contemporary Photography pt.3“ ausgerichtet durch die First Page Gallery eröffnet am 09. September ab 19 Uhr. Mit dem Kollektiv „Ausser Mützen und cool sein“ und dem Fotoclub Fengel Kiel werden eine Auswahl an Fotografen präsentiert, deren Werke unter dem Dach der IFOG in den passenden urbanen Kontext gerückt werden.
Gespannt sein kann man auf jeden Fall auf Martin Fengel´s Fotoclub Kiel. Der Münchner Künstler und Fotograf hat nach seiner Gastprofessur in Kiel die Fotografen seines frisch gegründeten Fotoclub eingepackt und stellt diese zum ersten mal in München zur Munich Contemporary Photography pt. 3 vor.

Felicia Engelken, Peggy Stahnke, Franziska Ostermann, Viktoria Kovaleva, Svila Adam, Livia Hanson, Michael Krudewig, Nils Hofmann, Johanna Krüger, Henrik Schuster, Esteban Perez, Maria Anders, Malin Dorn, Ozan Türkyilmaz, Kjell Kantak, Felicia Engel, Annika Dorau, Meike Jacobsen, Sonja Thoms, Susana Murillo Parralesin und Bianca Kurzhöfer

Ausstellung bis 10. September / 12 – 19 Uhr
IFOG, Steinheilstraße 18, München

Karl & Faber Preis der Stiftung Kunstakademie München, Sa. 10.09.16, 11.00

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Zum Zweiten Mal stiftet Karl & Faber den Förderpreis für Studierende der Akademie der Bildenden Künste. Die Arbeiten der nominierten NachwuchskünstlerInnnen sind im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung bei Karl&Faber zu sehen.
Der Karl & Faber Preis der Stiftung Kunstakademie München wird alle drei Jahre für eine herausragende Leistung an Studierende der Akademie der Bildenden Künste vergeben.

Jeweils maximal zwei Studierende aus den Klassen von Klaus vom Bruch, Anke Doberauer, Pia Fries, Albert Hien, Gregor Hildebrandt, Stephan Huber, Res Ingold, Markus Karstieß, Karin Kneffel, Peter Kogler, Olaf Nicolai, Hermann Pitz, Florian Pumphösl, Dieter Rehm, Julian Rosefeldt, Jorinde Voigt und Matthias Wähner zeigen auf Vorschlag ihrer Professoren aktuelle Werke.

Am Samstag, den 10. September 2016, um 11 Uhr kürt die Jury bestehend aus Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet (Professorin für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Bonn), Swantje Karich (Kunstmarktexpertin, Stellvertretende Chefredakteurin BLAU Magazin) und Dr. Martin Engler (Sammlungsleiter für Gegenwartskunst nach 1945 Städel Museum) einen Preisträger unter den nominierten KünstlerInnen.

Eröffnung & Preisverleihung: Samstag, 10. September 2016, 11 Uhr
Ausstellung bis 1 6. September 2016
Samstag und Sonntag, 11 – 18 Uhr (Münchner Open Art Wochenende)
Montag bis Freitag, 10 – 19 Uhr

Karl & Faber Kunstauktionen, Amiraplatz 3, 80333 München

Jahresausstellung Akademie der Bildenden Künste

Ausstellung bis 24. Juli 2016

Ein kleiner Einblick in die Jahresausstellung der Münchner Kunstakademie. Wie immer am Ende des Sommersemesters können Besucher einen Blick in die Ateliers und Werkstätten werfen.
Natürlich ist auch der Garten bespielt und überhaupt gibt es noch viel mehr zu entdecken, als hier vorgestellt. Ein Besuch rentiert sich also sehr.

Öffnungszeiten
Freitag 14 – 21 Uhr
Samstag, 23.7., / Sonntag, 24.7., 11 – 21 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestr. 2-4, 80799 München

Andrew Gilbert | Sperling

Ausstellung bis 16. Juli 2016

Shaka Zulu, Karotten, Selfie-Sticks, Napoleon, Plastiktüten, Nina Simone, Massageöl, afrikanische Masken, Emil Nolde und ein Saxophon sind nur einige der Komponenten, die Andrew Gilbert in seiner ersten Einzelausstellung bei SPERLING zusammenbringt. In Shaka Zulu – The Musical werden, neben neuen Zeichnungen eine Installation, sowie erstmals ein Diorama präsentiert.
Ausgehend von der britischen Militär- bzw. Kolonialgeschichte beschäftigt sich Gilbert kritisch mit dem Selbstbild des britischen Empire, den Exzessen des Kolonialismus und der Absurdität von Krieg und Gewalt im Allgemeinen. Schauplatz sind die Kolonien Großbritanniens und dabei insbesondere aber nicht ausschließlich die afrikanischen. Der Künstler betrachtet historische Ereignisse und Personen bewusst mit dem europäischen, von Klischees, Vorurteilen und romantischen Vorstellungen von Exotik getrübten Blick. Fakten vermischt er mit fiktiven Figuren und verstörenden Gewaltphantasien. Diese Vermengung ist im Kontext von Geschichtsschreibung schlüssig, weil diese häufig aus einer Sicht, meist aus der des Siegers, geschah und daher entsprechend subjektiv bzw. motiviert ist.  Hinzu kommt, dass Geschichte in Afrika ausschließlich mündlich überliefert wurde und es daher nur die europäische Version der Geschehnisse gibt. Dies ändert Gilbert, wobei die Grausamkeit in seinen Arbeiten nicht erst erfunden werden muss. Lediglich die Konstellationen von Fakten und Figuren sind Fiktion, die dem Betrachter bekannte Geschichte in neuem Licht zeigt und ihm den Spiegel der eigenen Vorurteile vorhält. Die Distanz zur Geschichte reduziert Gilbert auf ein Minimum in dem er sich selbst – meist als Andrew, Emperor of Africa – in seine Version der Geschichte zeichnet. (Auszug Pressetext Sperling)

Noch bis Samstag habt Ihr die Möglichkeit die tolle Ausstellung zu besuchen. Im Rahmen des Kunstwochenendes wurde der 2. Teil der Ausstellung „Cabinet of the Royal Collection of Emperor Andrew“ im Lagerraum der Galerie eröffnet.

Also nichts wie hin, auch bei schönem Wetter!

Öffnungszeiten: Mi bis Fr: 12 – 18 Uhr, Sa. 12 – 16 Uhr
SPERLING, Regerplatz 9, 81541 München

Falaka Haliti | Galerie Rüdiger Schöttle

Ausstellung bis 30.07.16

Zum ersten Mal zeigt die Galerie Rüdiger Schöttle eine Einzelausstellung der kosovarischen Künstlerin Flaka Haliti, die im letzten Jahr ihr Heimatland auf der 56. Biennale in Venedig vertreten hat. Spätestens seitdem ist sie international bekannt für ihre geopolitische Auseinandersetzung mit Landesgrenzen und der Identität von Vereinigungen wie der UNO oder der Europäischen Union.
In der Ausstellung „tea towels have something to do with tea“ in der Galerie Rüdiger Schöttle überträgt Flaka Haliti die Installation „My Gravity Slipped Away“, die bis Ende Mai im Projektraum SALTS in Birsfelden (CH) gezeigt wurde, auf die räumliche Situation der Galerie in München. Über die Tiefe des Ausstellungsraumes erstreckt sich in Form einer Tapete ein grau-weiß kariertes Gitternetz – eine Anspielung auf ein leeres Photoshop Dokument. Dieses „unbeschriebene Blatt“ wird bevölkert von glasbemalten Strichmännchen. Ursprünglich stammen die Zeichnungen von Kindern aus aller Welt, die eine internationale Schule in Abidjan (Elfenbeinküste) besuchen. Flaka Haliti hat diese Zeichnungen auf Glaspanele in Kindergröße übertragen und lokalisiert sie auf diesem Niemandsland. Als Besucher ist man dazu eingeladen, diese Fläche zu begehen und mit den Figuren in Verbindung zu treten. Diese Raum-in-Raum Situation lässt die digitale mit der analogen Welt verschmelzen und schafft so eine Art neutralen Boden, der auf jeden Ort übertragbar ist. ( Auszug Pressetext Galerie Rüdiger Schöttle)

Flaka Haliti „tea towels have something to do with tea“
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr | Samstag 12 – 16 Uhr
Galerie Rüdiger Schöttle, Amalienstraße 41 Rgb., 80799 München

Jahresausstellung Akademie der Bildenden Künste, Sa. 16.07.16, 11.00 – 23.00


aufkunst.com
Am Ende des Sommersemesters öffnet die Münchner Kunstakademie wieder ihre Türen. Während der Jahresausstellung können Besucher einen Blick in die Ateliers und Werkstätten werfen. Im neuen Gebäude von CoopHimmelb(l)au wie im Altbau von Gottfried von Neureuther werden aktuelle Arbeiten von Studierenden aller Semester und Fachrichtungen gezeigt.

Aktuelle Tendenzen und Experimente – egal ob in den Klassen für Freie Kunst – Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Schmuck und Gerät, Keramik, Glas, Bühnenbild und –kostüm, Medienkunst – den Klassen für Kunstpädagogik, den Projektklassen oder in den weiterführenden Studiengängen Innenarchitektur, Architektur und Kunst oder Bildnerisches Gestalten und Therapie.

Während der Jahresausstellung finden zahlreiche Konzerte, Vorträge, Screenings, Talks und Performances der Studierenden und ihrer Gäste statt.

Ausstellung Sonntag, 17.7. – Sonntag, 24.07.16

Öffnungszeiten
Samstag, 16.7., 11 – 23 Uhr
Sonntag – Freitag 14 – 21 Uhr
Samstag, 23.7., / Sonntag, 24.7., 11 – 21 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München, Akademiestr. 2-4, 80799 München